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Testbericht zum analogen Vaporizer „THE HIPPIE PIPE“: Sieht cool aus, aber schade drum.

Mein aktueller Favorit! Testbericht zum analogen Vaporizer „THE HIPPIE PIPE“ – schade drum. Weitere Tabakerhitzer-Produkte
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Guten Abend,Ich bin Genki, Blogger für Tabakerhitzer (@MOQLOG_JP).

Als ich meinem älteren Kollegen erzählte, dass ich mich bräune, fragte er mich prompt dasselbe: „Sag mal, was hast du eigentlich vor?“

Naja... ich verfolge damit kein besonderes Ziel, sondern habe wegen des Diät-Effekts und um schlanker auszusehen damit angefangen – aber wenn ein Typ über 40 plötzlich ins Solarium geht, wirkt das wohl verdächtig.

Wie auch immer, man lebt nur einmal, und ich probiere eben gerne alles aus, egal was andere reden – und genau dieser Typ schreibt den Blog MOQLOG.

Heute habe ich mir 1 neuen analogen Vaporizer zugelegt – ein Thema, das mich momentan ziemlich fesselt – und möchte ihn euch vorstellen.

Um das Fazit vorwegzunehmen: Es war etwas durchwachsen, aber wer mit dem Gerät liebäugelt, findet hier hoffentlich eine Entscheidungshilfe.

Was ist ein analoger Vaporizer?

Vaporizer kennen sicher viele von euch als die heimlichen Urväter der Tabakerhitzer.

Während fast alle gängigen Geräte wie IQOS einen Akku besitzen und elektrisch heizen, nutzt die „analoge“ Bauweise ein Feuerzeug.

Heute präsentiere ich euch「THE HIPPIE PIPE」– ein Modell voller cleverer Ideen, das sich hinter dem DynaVap nicht verstecken muss.

Warum mich analoge Vaporizer faszinieren

Zuerst möchte ich kurz erklären, was den Reiz analoger Vaporizer ausmacht. Der Clou liegt nämlich darin,dass man ein Feuerzeug benutzt.

Punkt 1 ist, dass man die Hitze selbst steuern kann – wer einen kräftigen Zug mag, erhitzt einfach etwas länger und passt den Geschmack nach Wunsch an.

Punkt 2 ist das Feuerzeug selbst: Für Raucher ist das Feuerzeug ein wichtiges Utensil, und es einfach wieder benutzen zu können, macht schon richtig Freude.

Punkt 3 ist, dass das Erhitzen mit echter Flamme ein ursprüngliches Tabakgefühl vermittelt, das kein elektrischer Tabakerhitzer bieten kann.

Starten wir nun mit dem heutigen Hauptthema: dem Testbericht zur „THE HIPPIE PIPE“.

„THE HIPPIE PIPE“ Testbericht

Vorab muss ich fairerweise sagen: Dass das Ergebnis eher mäßig ausfiel, lag vor allem an meiner eigenen Ungeschicklichkeit bei der Handhabung.

Design und Konzept sind wirklich klasse – wer sich zutraut, den Dreh herauszubekommen, dem kann ich das Gerät empfehlen.

Es ist ein schicker analoger Vaporizer im Holz-Design, der sich optisch wohltuend vom DynaVap abhebt!

THE HIPPIE PIPE Lieferumfang

Bei analogen Vaporizern empfiehlt sich das Set inklusive Feuerzeug (auch wenn es teuer ist)

Der Lieferumfang ist schlicht: „Hauptgerät“, „Reinigungsbürste“, „Ersatz-O-Ringe usw.“ und „Kurzanleitung“ – das war's!

THE HIPPIE PIPE Hauptgerät

Die Kombination aus Edelstahl, Holz und Carbon sieht richtig stark und edel aus.

Erhitzt wird offenbar die abgerundete Spitze vorne – wirklich ein gelungenes Design.

Das hintere Ende dient als Mundstück, und wenn man es hineindrückt...

...fährt die Kammer zum Befüllen mit Drehtabak (Shag) heraus! Das ist mal eine coole Idee!

THE HIPPIE PIPE Sturmfeuerzeug

Ein Feuerzeug für stolze 3,000 Yen – es nennt sich Double-Jet-Flame-Torch-Lighter.

Ich konnte die Flamme zwar nicht fotografieren, aber die Power ist gewaltig! Kein Wunder bei 3,000 Yen (Schweiß).

Da es unbefüllt geliefert wird, habe ich mir im 100-Yen-Shop erst mal Feuerzeuggas besorgt!

Anleitung für „THE HIPPIE PIPE“

Anleitung für „THE HIPPIE PIPE“
  • STEP01
    Drehtabak einfüllen

    Die Kammer herausdrücken und den Feinschnitt einfüllen. Eine kleine Menge reicht völlig, also nicht zu fest stopfen!

  • STEP02
    Die Spitze erhitzen

    Achtet auf das kleine Sichtfenster! Beim Erhitzen der Spitze soll sich die Anzeige im Inneren von „Schwarz“ auf „Silber“ verfärben!

  • STEP03
    Sobald das Fenster silbern wird, kann man ziehen

    Das Foto ist leicht unscharf, aber sobald es silbern wird, soll man ziehen können... Also los!

Eindruck nach dem Dampfen der „THE HIPPIE PIPE“

Genki
Genki

Was ist das denn, schmeckt scheußlich... Habe ich zu lange erhitzt?

Als das Fenster silbern wurde, habe ich gezogen, aber ein heftiger Brandgeschmack und -geruch schlugen mir entgegen (Schweiß).

Es schmeckte dermaßen verbrannt, dass ich sofort aufgehört und den Tabak ausgeworfen habe.

Das Auswerfen des Tabaks geht kinderleicht! Also auf zu einem neuen Versuch (Schweiß).

Als ich die Kammer herausdrückte, war der Tabak darin tatsächlich tiefschwarz verkohlt... Kein Wunder, dass das furchtbar schmeckte.

Also Tabak raus und neuer Versuch!

Diesmal erhitze ich nicht alles auf einmal, sondern heize in mehreren Etappen vor.

Zuerst ignoriere ich das noch schwarze Sichtfenster und höre nach etwa 10 Sekunden auf, damit sich die Wärme verteilen kann.

Zieht man jetzt, kommt noch kein Dampf, aber nach weiteren rund 10 Sekunden Erhitzen ließ es sich ganz ordentlich dampfen.

Beim 3. Durchgang war der Tabak allerdings wieder komplett verkohlt und kaum noch genießbar...Das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt da echt zu wünschen übrig.

Wahrscheinlichist die Flamme des Jet-Feuerzeugs einfach viel zu stark– schade, denn der DynaVap in Kombination mit einem simplen 100-Yen-Feuerzeug hat fantastisch geschmeckt.

„THE HIPPIE PIPE“ Fazit

Ehrlich gesagt... braucht man das mitgelieferte Feuerzeug wohl gar nicht. Die Flamme ist so stark, dass sich die Hitze kaum dosieren lässt; ein normales 100-Yen-Feuerzeug finde ich persönlich viel besser.

Zudem wird die Spitze extrem heiß, und da keine Hülle beiliegt, weiß man nach dem Dampfen nicht, wohin damit. Beim DynaVap ist eine Hülle dabei – rückblickend ein absolutes Muss.

Und dieses kleine Sichtfenster! Völlig unbrauchbar!

Bis es silbern wird, ist der Tabak längst verbrannt – das akustische Klicken beim DynaVap ist da wesentlich zuverlässiger.

Trotzdem ist nicht alles schlecht: Das Design ist erstklassig und der Mechanismus mit der herausfahrenden Kammer lässt Männerherzen höherschlagen. Auch das Entleeren klappt super, sodass am Ende das Gefühl bleibt: „Echt schade, knapp daneben!“.

Wer ehrgeizig ist und sagt „Ich kriege das Teil schon gebändigt!“, findet unten den passenden Link.

The Hippie Pipe
Seiwa Co., Ltd.

Nachwort

Heute war ich den ganzen Tag mit der Übergabe meiner Aufgaben im Kundensupport beschäftigt.

Der Gedanke, in wenigen Tagen nicht mehr dafür zuständig zu sein, stimmt mich schon ein wenig wehmütig.

Jetzt heißt es nur noch, sich dezent zurückzunehmen, damit mein Nachfolger reibungslos übernehmen kann. Noch ein kleiner Endspurt!

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